Konzeption

1. Profil des Schwerpunkts (Schwerpunkte des Hauses)

Das Jugendhaus Heideplatz versteht sich als Bildungs- und Begegnungsstätte für Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren, vorzugsweise mit Besuchern aus den Stadtteilen Bornheim und Nordend. Die Angebote des Hauses richten sich an die Altersgruppe von 13 - 21 Jahren unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen in dieser Entwicklungsphase von Jungen und Mädchen. Eine Nutzung der Beratungs- und Bildungsangebote, wie auch die Teilnahme an Musik-, Sport- und Projektaktivitäten ist bis über 21 Jahre möglich.

Das Jugendhaus ist offen für alle Zielgruppen und darüber hinaus bestrebt, durch vielfältige jugendkulturelle Angebote in den Bereichen Sport, Musik und neue Medien eine interkulturelle Verständigung unter den Jugendlichen zu fördern. Um den Bedürfnissen der Jugendlichen entgegenzukommen haben sich im Jugendhaus differenzierte Angebotsformen bewährt. Das Jugendhaus zeichnet sich durch eine enorme Vielfalt an jugendorientierten Angeboten aus, wobei Respekt zwischen den Gruppen gefordert und „gelebt" wird.

Der Offene Bereich des Jugendhauses dient dabei als Schnittstelle bzw. als Ausgangspunkt für Beratungsgespräche, Hilfsangebote sowie als Hinführung zum kulturpädagogischen Bereich und den spezifischen Gruppenaktivitäten. Einen besonderen Stellenwert nimmt im pädagogischen Alltag die Förderung von Partizipationsmöglichkeiten ein, indem Initiativen von Jugendlichen aufgegriffen werden und ehrenamtliches Engagement bis hin zur eigenständigen Durchführung von besonderen Events wie z.B. das "Ultra-Sound-Festival", Discoveranstaltungen und Sportturnieren unterstützt wird. Aufgrund der breiten Angebotsstruktur, ergänzt durch Veranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartnern, ist das Jugendhaus Heideplatz über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt und wird von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Frankfurt besucht.

Die täglichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 14 und 20 bzw. 22 Uhr orientieren sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen einerseits und andererseits an den im Haus vorhandenen Ressourcen.

Mit diesem konzeptionellen Ansatz, den vielfältigen Nutzungs¬möglichkeiten und mit der Nähe zur Berger Straße als Haupteinkaufsstraße ist das Jugendhaus Heideplatz in den letzten Jahren zur zentralen Jugendeinrichtung im Stadtteil avanciert.

2. Sozialraumanalyse – Stadtteilorientierung

2.1 Sozialraumanalyse

Das Jugendhaus Heideplatz liegt an der östlichen Grenze des Stadtteils Nordend zum Stadtteil Bornheim und gehört damit zum Einzugsgebiet der Sozialbezirke Bornheim und Obermain. Das Jugendhaus Heideplatz fällt in die Zuständigkeit des Sozialrathauses Bornheim.

Die Einwohnerzahl der Stadtteile Nordend, Bornheim und Ostend liegt bei ca. 87.000 (davon sind rund 28 % ausländischer Herkunft), der Anteil der 13 - 21jährigen bei 5.000 (davon sind rund 40 % ausländischer Herkunft).

In den Stadtteilen Bornheim und Nordend-Ost leben eine große Zahl Jugendlicher und junger Erwachsener, deren soziale Situation durch eine abgebrochene Schulausbildung, schlechte Integrationsaussichten in den Ausbildungssektor bzw. Arbeitsmarkt und beengte Wohnverhältnisse geprägt ist. Das bedeutet Konflikte im Elternhaus umfassende gesundheitliche Schädigung, die die Folgen sozialer Benachteilung bei diesen jungen Menschen festigt.

2.2 Stadtteilorientierung

Das Jugendhaus ist durch Angebot, Kooperationen und die Teilnahme an Fachgremien fest in die Infrastruktur des Stadtteils eingebunden.

Mit täglich zwischen 80 und 110 Besuchern und rund 30 festen Gastgruppen aus allen soziokulturellen Schichten können wir einen Teil des großen Bedarfs an kulturellen Freizeitaktivitäten, Beratungs-¬ und Bildungsangeboten und Präventionsarbeit abdecken.

Für die Weiterentwicklung von Konzeption und Angebotsstruktur nehmen Formen der sozialräumlichen Vernetzung und die Kooperation mit anderen Trägern der Jugendarbeit und -hilfe eine zentrale Rolle ein. Ziel dabei ist es, vorhandene Ressourcen und Fachkompetenzen zu vereinen, um die Arbeit effektiver und qualitativ besser zu gestalten. Beispiele sind die Mitarbeit im Stadtteilarbeitskreis Nordend-Bornheim, im Mädchen- wie im Jungenarbeitskreis, dem Fachforum Interkulturelle Jugendarbeit und den Medienarbeitskreisen des Jugendamts.

3. Bedarfsbeschreibung

Der Bedarf leitet sich von der sozialräumlichen Zuordnung des Jugendhauses Heideplatz ab. Hierbei sind der hohe Anteil an Migrantenfamilien und Sozialhilfeempfängern innerhalb der Wohnbevölkerung des Stadtteils zu berücksichtigen. Den größten Anteil (von ca. 90 %) der Besucher bilden Jugendliche und junge Erwachsene ausländischer, insbesondere türkischer und afrikanischer Herkunft mit sozialer Benachteiligung aus den Sozialräumen Bornheim und Nordend. Die Lebenssituation dieser Jugendlichen ist zumeist gekennzeichnet durch eine problembelastete Familiensituation, beengte Wohnverhältnisse sowie schulische und berufliche Perspektivlosigkeit. Damit einhergehend spielt der Kontakt zu legalen wie illegalen Drogen eine Rolle im Lebensalltag dieser Jugendlichen.

Bedarf besteht daher vor allem an

außerschulischen kulturellen Bildungsmöglichkeiten und der Erlangung sozialer Kompetenzen, die für die Gestaltung des eigenen Lebens unerlässlich sind;
dem Erwerb kultureller Kompetenzen - in produktiver als auch rezeptiver Form;
der Reflektion von Emotionen, Sinnorientierung, sinnlicher, medialer und ästhetischer Erfahrungen;
differenzierten Freizeitangeboten, Beratung, Drogenprävention, Gesundheitsförderung im weitesten Sinn und beruflichen Orientierungshilfen.

Das Jugendhaus Heideplatz ist aufgrund der vorhandenen Ressourcen in der Lage, dem oben genannten Bedarf und dem über Stadtteilgrenzen und soziale Gruppierungen hinausgehenden erheblichen Bedarf an kulturellen und Bildungsaktivitäten - sei es Sport, Tanz oder Musik - entgegenzukommen sowie neue Veranstaltungstypen zu entwickeln und durchzuführen.

Die Umsetzung, Gestaltung und Reflektion der o.g. Bedarfe in Angebote des Jugendhauses, ermöglichen den Jugendlichen eine kreative und selbstbewusste Gestaltung der Alltagssituation. Ziel ist es den Jugendlichen in seinem Prozess hin zur autonomen Persönlichkeit zu unterstützen.

4 Tendenzen

An den in Kap. 1 beschriebenen Kernproblemen vieler Besucher des Jugendhauses ist nur wenig Veränderung zu verzeichnen. Viele dieser Problemlagen sind trotz aller Bemühungen und Kooperationen nicht unmittelbar zu entschärfen. Die Besucher - insbesondere des offenen Bereichs - sind auf die vielfältigen Beratungs- und Bildungsangebote und die im Jugendhaus arbeitenden Bezugspersonen angewiesen.

Dies um so mehr weil im Jugendhaus übergreifende Themen wie geschlechtsspezifische Arbeit oder interkulturelle Fragestellungen permanent Thema von pädagogischer Intervention und Intention sind. Aspekte von Jungenarbeit und Mädchenarbeit sind immer Bestandteil von den Angeboten im Jugendhaus.

4.1 Pädagogische Ziele

Ziele der pädagogischen und Bildungsarbeit sind die Förderung der Jugendlichen in ihrer Entwicklung durch:die Erweiterung des Erfahrungs- und Handlungsspielraums durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Ressourcen sowie der Durchführung von Freizeit- und kulturellen Bildungsangeboten
die Durchführung von Beratungs- und Hilfsangeboten
Förderung des Selbstwertgefühls
interkulturelles Lernen in Form von vielfältigen, auf unterschiedliche Zielgruppen bezogenen Angeboten
die Förderung von Partizipation und ehrenamtlichem Engagement in allen Bereichen des Jugendhauses
die Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen
Gesundheitsförderung und Drogenprävention
die Entwicklung von Perspektiven zur beruflichen Orientierung und Integration in den Arbeitsmarkt
die Förderung von Bildungsmöglichkeiten
die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten für Jugendliche aus verschiedenen Jugendkulturen

5. Angebotsbereiche

5.1 Gesundheitsförderung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen „Zustand umfassenden körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen". Diese Definition ermöglicht uns einen ganzheitlichen pädagogischen Ansatz was Unterstützung der Besucher des Hauses in ihrer seelischen, physischen und soziokulturellen Entwicklung betrifft. Da wir dieses Verständnis von Gesundheit teilen, ist es uns wichtig in Zukunft die Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheitsförderung als einen gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Gegenstand zu intensivieren. Alle folgenden Angebote gehören zum umfassenden Konzept einer Gesundheitsförderung, die Grundlagen schaffen soll, damit jugendliche Besucher des Hauses befähigt sind, sich in ihren Talenten zu entdecken und Kompetenzen zu erwerben, die ihnen ein gelingendes Leben ermöglichen.

Jugendliche sollen durch Angebote wie „Internationale Küche" und „Fingerfood am Mittwoch" im offenen Bereich vor den oben genannten Hintergründen lernen, selbst Entscheidungen zu treffen, sich ihren Wünschen und Bedürfnissen bewusst zu werden, sie zu kommunizieren und sie zu vertreten. Zukünftig ist nicht nur die Vermittlung von gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung in Form von permanent stattfindenden sportlichen Angeboten wie Fußball, Basketball usw. wichtig, sondern auch die Vermittlung von sozialen Kompetenzen, wie zum Beispiel gegenseitiger Respekt, Kompromissbereitschaft etc.

Durch das offene Angebot „Internationale Küche" wird der interkulturelle Dialog über Ernährung im Hinblick auf die verschiedenen kulturellen Erfahrungshintergründe angeregt.

Die gemeinsame Sammlung von Rezepten und ihre mediale Gestaltung werden angestrebt.

5.2 Sportbereich

Offene Angebote im Sportbereich (Fitness, Turniere, Gruppenspiele, Basketball, etc.) sind vor dem Hintergrund der Gesundheitsförderung als Ziel unserer Arbeit geplant. Es geht uns darum, gelingende Momente zu schaffen und diese gemeinschaftlich bewusst erlebbar zu machen. Widersprüchliche gesellschaftliche Anforderungen, z.B. Durchsetzungsfähigkeit im Wettbewerb und Konkurrenz bei gleichzeitiger Anforderung an Kooperationsfähigkeit und Gemeinsinn, bis hin zu zivilgesellschaftlichem Engagement, münden im Sportlichen in gegenseitige Anerkennung. Dies realisiert sich in offiziellen Ritualen und durch begleitende Dokumentation eben dieses Miteinanders (Preisverleihungen, Begleitung durch Foto und Film). Der respektvolle Umgang mit dem sportlichen Gegner sowie das Kennen und Beachten von Regeln als Selbstachtung und Achtung anderer ist ein wesentliches Handlungsziel und Ausgangspunkt kommunikativer sozialer Kompetenz.

Spezifisch für die Zielgruppe der offenen Jugendarbeit, die nur vereinzelt in Vereinen organisiert ist, wird so (auch) „das Jugendhaus" zum Probe- und Bildungsraum sportlicher Neigungen, und mit seinen strukturierten Angeboten zum niedrigschwelligen Einstieg in verbandsähnliche Strukturen, welche eine nicht für jeden leistbare Verbindlichkeit einfordern.

Erfahrungsorientierte Räume ermöglichen dabei einen spielerischen interkulturellen, oft nonverbalen, körperlichen Dialog. Selbstwirksamkeit als Erlebnis.

Die langfristige Möglichkeit einer eigenständigen, selbstverantwortlichen Nutzung von Raum, Zeit und Material reiht sich ein in die Förderung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen, die sich im Hause als „Kultur der Anerkennung", als Stärkung eines kooperationsfähigen selbstbewussten Jugendlichen manifestiert. So sind alle sportiven Angebote vernetzt zu betrachten, da sie horizontale Suchbewegungen genauso ermöglichen, wie einzelne Vertiefungen.

5.3 Musikbereich

Der Musikbereich bietet ein ästhetisch/künstlerisches Erfahrungsfeld in dem individuelle Interessen auf Gruppenprozesse stoßen; ein Arbeitsfeld, in dem sich spielerisch soziale Schlüsselkompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Zeitmanagement erfahren und erwerben lassen. Das Medium Musik bietet Gelegenheit zur Auseinandersetzung sowohl mit der eigenen als auch mit anderen Kulturen. Das gemeinsame musikalische Interesse tritt dabei in den Vordergrund und relativiert kulturelle Differenzen, bzw. werden diese im schöpferischen Moment zur Ressource.

Diesen Gedanken verfolgend wird eine Schnittstelle zwischen offenem und Musikbereich angestrebt. Dabei soll Jam-Animation bei den Jugendlichen Interesse zum Musizieren wecken und sie zur gezielten Nutzung der Proberäume mit und ohne Anleitung bewegen. Im Gegenzug soll versucht werden die Bands, die sich vornehmlich im Keller aufhalten, zu animieren, sich in einer Musikerversammlung zu organisieren und (zumindest deren Delegierten) sich an Vollversammlungen bzw. dem angestrebten Jugendhausparlament aktiv zu beteiligen.

Das MusikLabor (Musikstudio) soll personell (Ehrenamt) erweitert werden, damit das Angebot die ganze Woche über stattfinden kann. Jugendliche sollen mit der Technik vertraut gemacht und angelernt werden, um selbständig in der Lage zu sein Aufnahmen zu erstellen und Musiktitel zu produzieren, dahingehend, dass sie als Lernende selbst Lehrende werden.

Ein offener oder vereinsinterner Musikarbeitskreis soll konstituiert werden um Ressourcen zu bündeln, Vernetzung zu schaffen, Mitarbeiter zu qualifizieren am Bildungsdiskurs teil zu haben und als Politikum bessere Chancen auf erfolgreiche Geldakquise zu haben.

5.4 Multimedia-Bereich

Mit der Neuentwicklung des Multimedia-Bereichs wollen wir ästhetisch-kulturelle Bildungsangebote für Jugendliche zur Verfügung stellen.

Neben niedrigschwelligen Angeboten, wie Fotografieren, Bilderrahmen basteln, Räume gestalten, geht es uns um zeitgemäße Angebote, die aktuelle medientechnologische Entwicklungen aufgreifen, mit denen die Jugendlichen in ihrer Alltagswelt zu tun haben. Es geht uns dabei nicht nur um die Entwicklung von technisch orientierten Medienkompetenzen (wie gehe ich mit dem Computer um, wie surfe ich, etc.), sondern um deren soziale und ästhetische Implikationen.

Einfache Hör-, Video- und Internetprojekte fördern unmittelbare kommunikative Kompetenzen und die Ausbildung von Wahrnehmungsfähigkeit.

Seelisches Wohlbefinden basiert auch auf der Fähigkeit zu sensibler Wahrnehmung und der Möglichkeit zu ästhetischer Gestaltung.

Angebote zur Sensibilisierung und zur Entwicklung von Wahrnehmungsfähigkeit (ästhetische Bildung) werden von uns konzipiert, da sie Grundlage zur Selbst-, Fremd- und Weltwahrnehmung der Jugendlichen sind.

5.5 Offener Bereich

Die Beispielhaft beschriebenen Kulturellen, Bildungs- und pädagogischen Angebote werden von den Besuchern des Jugendhauses nur angenommen, wenn das Haus in der Gesamtheit (Personal, Gestaltung und Ausstattung) eine Einheit bildet, die von persönlicher Unterstützung, Einbeziehung von Wünschen der Besucher über klar strukturierte Angebote eine Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung generiert. Qualifizierte Mitarbeiter, die für die Belange der Jugendlichen offen und in ihrem Fachgebiet kompetent sind, sind für die Besucher Auseinandersetzungs- und Orientierungs- Möglichkeit. Lebensmodelle von im Haus agierenden Personen können thematisiert und hinterfragt werden. Diese Atmosphäre, dieser „Geist" ist Voraussetzung für viele Jugendhausbesucher sich trotz vieler negativer Erfahrungen auf positive Prozesse und Orientierungen wie Gemeinschaft, Selbsterfahrung, Verlässlichkeit, und Wertschätzung der Mitmenschen einzulassen.

6. Kooperation/gemeinsame Projekte

Auf die Bedeutung von Kooperationen im Rahmen sozialräumlicher Vernetzung ist in Kap. 1.2 hingewiesen. Unter der Grundannahme, dass keine Einrichtung alleine den immensen Bedarf an Freizeitaktivitäten, Beratungsangeboten und innovativen Problemlösungsstrategien umfassend gerecht werden kann, gewinnen Formen der Kooperation als Grundlage zur Verbesserung der Lebenssituation der Jugendlichen im Stadtteil weiter an Bedeutung.

Die zum Teil langjährige Kooperation mit benachbarten Einrichtungen, Beratungsstellen und Institutionen und anderen Einrichtungen des Ev. Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. hat sich in der täglichen Arbeit bewährt. Zu nennen sind hier vor allem

- der EriTreff der Lehrerkooperative e.V. (Hausaufgabenhilfe)
- die aufsuchende Drogenarbeit der Jugend- und Drogenberatungs¬stelle Am Merianplatz im Jugendhaus
- die Jugendgerichtshilfe
- das Frauen Musik Büro und Rocketta (kulturpädagogische Arbeit)
- der ASD Bornheim
- Friedrich-Stoltze-Schule
- IGS Herderschule
- Comeniusschule
- IGS Nordend
- Schwarzburgschule
- Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode
- der Jugendladen Bornheim
- der Jugendclub Sachsenhausen, Jugendhaus Frankfurter Berg, Jugendhaus am Bügel
(gemeinsame Freizeitaktivitäten)
- das Evangelische Stadtjugendpfarramt, das Internationale Kinderhaus sowie das Kinderhaus am
Bügel (Organisation und Durchführung des "Frankfurter Kinderkulturfestivals" und der
Dekanatsjugendtage)
- Luthergemeinde
- Frankfurter Jugendring
- MAK Mädchenarbeitskreis Frankfurt „Girls Art" Veranstaltung
- Kinderschutzbund Frankfurt
- Fachhochschule Frankfurt am Main, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit
- Musikschule Frankfurt am Main
- Jugendkirche S. Peter

4.1 Ressourcen, Personelle Ausstattung

Dem Jugendhaus stehen 2008 voraussichtlich 3,5 Planstellen für die pädagogische Arbeit zur Verfügung,
darunter
eine Stelle für die Leitung der Einrichtung,
zwei 100 %-Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialpädagoginnenstellen,
eine 50 %-Stelle,
eine 75 %-Stelle

darüber hinaus
ein Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr
ein Zivildienstleistender
eine pädagogische GFB-Kraft für sport-
und eine pädagogische GFB-Kraft für musikpädagogische Angebote (jeweils 6 Std./Woche)
eine GfB für Hausmeistertätigkeiten

Frankfurt am Main den 15.10.2008

Sinikka Oster, Markus Franz, Timo Wöll, Meike Schmidt, Ludwig Seelinger

4.2 Räumliche Ausstattung

Raumbezeichnung Länge m Breite m Fläche m²
Mädchenraum 5,67 3,44 19,51
Internet-Café 5,66 3,40 19,24
Büro-Team 6,10 3,35 20,40
Büro-Lui 4,00 3,45 13,80
Sporthalle 17,12 10,80 148,90
Café 7,60 11,10 84,36
Billardraum 10,26 5,55 56,94
Fitnessraum 7,95 5,43 43,17
Musikraum I 5,26 5,21 27,41
Musikraum II 5,21 3,08 16,05
Hip-Hop-Mobil 3,15 5,36 16,88
Musiklabor 3,42 5,16 17,65
Küche 5,25 5,50 28,88
Atelier 7,60 6,12 46,51
Disco 7,80 5,27 41,10
Fitness-Lager 3,30 1,20 3,96
Disco-Lager 3,27 1,15 4,01
Musik-Lager 5,25 3,48 18,27
Matten-Lager 3,47 2,98 10,34
Getränke-Lager 3,14 1,25 3,93
Keller-Flur 40,75 2,00 81,50
Keller-Flur-Nebenräume     25,32
Keller-Treppen     10,89
Männer-WC     8,20
Damen-WC     8,20
Flur-Erdgeschoss     26,55
Treppen-Erdgeschoss     6,53
Café/Küche-Zwischenflur     4,50
Vorflur-Obergeschoss     17,43
Flur-Obergeschoss     27,11
SUMME     857,54

Anmerkung:

Um den Textfluss nicht zu unterbrechen werden männliche Besucher und weibliche Besucherinnen
als „Besucher" zusammengefasst.